KAFFEEKLATSCH.

Kaffeeklatsch – oder genau das, was man schon immer über Kaffee wissen wollte!

Von Ursula.

Entgegen der landläufigen Meinung, Kaffeegenuss sei schädlich, gibt es eine Menge neue Untersuchungen, die sich mit der positiven Wirkweise und dem gesundheitlichen Einfluss von Kaffee auf unseren Organismus beschäftigen. Wie schön! Immerhin trinken mehr als Dreiviertel aller Österreicher und Deutschen täglich ihre Tasse Kaffee, um sich zu beleben, wach zu bleiben oder gemeinsame Rituale zu pflegen.

Ich brauche mindestens zwei Tassen Kaffee am Morgen, um den Tag so ganz allgemein zu erfassen und ansprechbar zu sein. Da komme mir bitte keiner mit einer Ersatztherapie wie Rosmarin-Tee oder ähnliches…brrr! Doch was ist jetzt wirklich dran, am „gesunden“ Kaffee?

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen nachweislich Antioxidantien in der Kaffeebohne, die im Ruf stehen, zerstörerische Prozesse in unserem Körper zu verzögern oder sogar zu verhindern. Durchaus neidvoll stelle ich fest, dass es in meinem Umfeld Menschen gibt, die nach einer einzigen Tasse Morgenkaffee sofort das stille Örtchen aufsuchen. Tja, Kaffee beschleunigt tatsächlich die Verdauungsvorgänge – zumindest bei meinen Mitmenschen!

Koffein wirkt aber auch auf das zentrale Nervensystem und verbessert damit, das kennen wir wohl alle, die Leistungsfähigkeit ermüdeter Menschen. Das Koffein gilt als mildes Schmerzmittel und wird auch in einigen Medikamenten eingesetzt. Wer Kopfweh verspürt, kann durch die gefäßverengende Wirkung des Koffeins seine Schmerzen lindern. Auch auf das Bronchialsystem der Lunge nimmt das Koffein Einfluss, die Muskulatur der Bronchien entspannt sich, das Atmen wird dadurch erleichtert. Schon spannend, wie sehr uns die Kaffeebohne zugleich anspannt und dann wiederum entspannt! Entgegen der lang angenommenen Meinung, der Kaffee würde dem Körper Flüssigkeit entziehen, weiß man heute, dass die Nierentätigkeit kurzfristig angeregt und dadurch sogar mehr Urin gebildet wird.

So richtig interessant sind die neuesten Erkenntnisse in Zusammenhang mit den drastisch ansteigenden Lebererkrankungen, genauer gesagt der Diagnose Fettleber! „Mit drei Schalen Kaffee pro Tag, sollte man einer, zumindest nicht-alkoholbedingten Fettleber erfolgreich entgegenwirken können“, erklärt Prof. Ludwig Kramer, Vorstand der 1. Medizinischen Abteilung im Krankenhaus Hietzing in Wien, unter Hinweis auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse.

Somit steht dem Genuss von mehreren Tassen Kaffee pro Tag nichts mehr im Wege. Wer mich sucht, ich bin im Kaffeehaus!


  1. DigiTale

    12 Januar

    Wenn so ein Spezialist aus dem Krankenhaus in Hietzing das sagt, freue ich mich als Hietzinger Einwohner ganz besonders! Weiter so!

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