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KAFFEEKLATSCH.

KAFFEEKLATSCH.

Von Ursula.

… oder, was man schon immer über Kaffee wissen sollte.

Entgegen der längst revidierten Meinung Kaffee sei schädlich, gibt es viele neue Untersuchungen, die sich mitder Wirkweise und dem gesundheitlichen Einfluss des Kaffees auf unseren Organismus beschäftigen.

Immerhin trinken mehr als Dreiviertel aller Österreicher und Deutschen täglich ihre Tasse Kaffee. DieGründe dafür sind unterschiedlich.
Ich behaupte beispielsweise, ohne Kaffee am Morgen sei ich für den Rest des Tages grantig und käme nicht in die Gänge.
Für andere ist er ein Wachmacher, gehört zum täglichen Ritual oder dient ganz einfach dem Genuss.

Doch was ist jetzt wirklich dran, am Kaffee?

Viele wissenschaftlicheUntersuchungen stellen dem Kaffee ein gutes Zeugnis aus, bis hin zurgesundheitsfördernden Wirkung. So finden sich im Kaffee nachweislichAntioxidantien, die im Ruf stehen, zerstörerische Prozesse in unserem Körper zuverzögern oder sogar zu verhindern.

Mit großem Neid stelle ich fest, dass es in meinem Umfeld Menschen gibt, die nach dem Morgenkaffee –  undfairer Weise muss ich dazu sagen – UND nach der ersten Zigarette, sofort dasstille Örtchen aufsuchen. Kaffee beschleunigt tatsächlich dieVerdauungsvorgänge. Koffein wirkt aber auch auf das zentrale Nervensystem undverbessert damit offenbar die Leistungsfähigkeit ermüdeter Menschen.
Es gilt als mildes Schmerzmittel und wird in einigen Medikamenten eingesetzt. Da es im Gehirn die Gefäße verengt können Kopfschmerzen gelindertwerden.  

Auch auf das Bronchialsystem der Lunge nimmt es Einfluss, die Muskulatur der Bronchien entspannt sich, das Atmen wird dadurch erleichtert.

Entgegen der lang angenommenen Meinung, Kaffee würde dem KörperFlüssigkeit entziehen, weiß man heute, dass die Nierentätigkeit kurzfristig angeregt und dadurch mehr Urin gebildet wird.

So richtig interessant sind die neuesten Erkenntnisse inZusammenhang mit den drastisch ansteigenden Lebererkrankungen, genauer gesagtder Diagnose „Fettleber“. „Mit drei Schalen Kaffee pro Tag, sollte man einer –zumindest nicht-alkoholbedingten – Fettleber erfolgreich entgegenwirken können“, erklärt Prof. Ludwig Kramer, Vorstand der 1. Medizinischen Abteilung imKrankenhaus Hietzing in Wien, unter Hinweis auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse.

Somit dürfte dem Genuss von mehreren Tassen Kaffee pro Tag nichts mehr im Wege stehen und den Kaffeehausbesuch mehr denn je rechtfertigen.


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