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Meine Freundin, die Astrologie und ihr Hund.

Meine Freundin, die Astrologie und ihr Hund.

Von Ursula

Monika Marquet, wer kennt sie nicht, die Astrologin von den Salzburger Nachrichten.

Sie ist seit über 40 Jahren meine Freundin und uns verbindet viel Gemeinsames.

So auch, dass wir unter einem Dach leben. Sie, als Frau Obergeschoss, ich als Frau Untergeschoss. Dann haben wir auch jeweils einen Hund. Monika den Casper, einen reizenden, weißblonden Labrador-Mix, ich meine Lola, eine unfolgsame schwarzhaarige Ungarin und auch eine Mixtur.

Der Unterschied ist jedoch, Monika weiß sehr viel mehr über ihren Hund, pardon über seine Entsprechungen. Ich weiß nur das, was ich an meiner Töle sehe und bemerke.

Monika hingegen kann die Astrologie zu Rate ziehen und: Hand aufs Herz, es stimmt, was dabei rauskommt!

Somit ein kleines Essay, das sie für Digi-Tale und somit für euch, geschrieben hat.

Immer diese Sterne…..

Von Monika Marquet

Foto: Franz Neumayr

Warnung: hat man erst einmal damit angefangen, ist man unrettbar verloren und kann nicht mehr damit aufhören. Nein, ich rede nicht von Keksen, sondern von der astrologischen Sicht der Welt.

Diese macht logischerweise auch nicht vor den vierbeinigen Lieblingen halt. Einer meiner Lieblingshunde war eine Berner Sennenhündin im Zeichen Widder geboren. Ein Jahr lang hielt sie mit ihren wilden Streichen die ganze Familie auf Trab, ihrem Charme konnte niemand widerstehen.

Auch nicht unser Cairn Terrier Moritz, seines Zeichens ein Steinbock, der mit Vorliebe Männer in die Waden zwickte und von Geburt an schlecht gelaunt war. Er liebte und verehrte die charmante Widderdame und war, wie der Rest der Familie, nahezu untröstlich, als diese den Kampf mit einem Auto verlor.

Nach einer angemessenen Trauerphase kam eine Steinbockhündin in unseren Kreis. Man glaubt es kaum, sie folgte von Anfang an aufs Wort, ging ohne Leine bei Fuß, verließ niemals den nicht umzäunten Garten, ein Wunderhund. Sehr zu ihrem Verdruss würdigte Terrier Moritz sie ihr ganzes Leben lang keines Blickes. Seit nunmehr acht Jahren ist Casper, geboren in einer stürmischen Walpurgisnacht, seines Zeichens ein Stier mit einem Steinbock Aszendenten, an meiner Seite.

Die erste Zeit hatten wir unsere Kämpfe, sein zweiter Name ist nämlich Herr Stur, in der Zwischenzeit verstehen wir uns ohne Worte – zwei haben sich gefunden.


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